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COVID-19

caution

Sommer / Herbst 2022

Liebe Patient:innen,

die Infektionszahlen mit dem Omikron Virus sind sukzessive rückläufig. Die Spitze dieser hochinfektiösen, aber etwas weniger eingreifenden Mutante scheint überwunden zu sein. Gegenüber der Antikörper produzierenden Immunabwehr ist dem Virus mit dieser Mutante eine Überlistung gelungen. Somit sind auch Geimpfte für den Virus „empfänglich“. Geimpfte haben jedoch den Vorteil, dass die zweite Achse der Immunabwehr, der direkte zelluläre Angriff, wirksam bleibt und damit schwerere Verläufe unwahrscheinlicher werden.

Die allermeisten Corona-Geimpften haben inzwischen eine Boosterimpfung erhalten. Manche fragen nach einer weiteren Boosterimpfung. Diese empfehlen wir nicht generell. Bei bestimmten gesundheitlichen Gefährdungslagen kann sie dennoch sinnvoll sein und ist im Einzelfall unter Berücksichtigung möglicher Impfrisiken abzuwägen.

Für jeden von uns gibt es im Laufe des Sommer / Herbst 2022 mit einem neuen Vollvirus-Todimpfstoff eine ernstzunehmende Option zur Auffrischung der Immunkompetenz gegenüber den Coronaviren Sars-CoV-2: VAL2001 ist der erste Coronaimpfstoff dieser Art, der sich aktuell im Zulassungsverfahren bei der EMA (Europäische Arzneimittel Zulassungsbehörde) befindet. Nach der Stiko Zulassung in Deutschland wird der Impfstoff voraussichtlich im Juli auf den Markt kommen. Er ist - wie die meisten bekannten Impfstoffe - unkompliziert zu lagern und damit jederzeit „impfbereit“ verfügbar (…sofern die Nachfrage die Produktion nicht übersteigt.

Melden Sie sich gerne rechtzeitig für eine solche Impfung oder auch eine Auffrischung der Grippeimpfung, die ab Mitte September verfügbar sein sollte.

Ihr Praxisteam Köller

Sich Impfen lassen!

Wenn Sie noch nicht geimpft sind, planen Sie zeitnah Ihre Coronaimpfung mit einem mRNA Impfstoff! Besprechen Sie mit einem Ihnen vertrauten Arzt ihre individuelle "Impffähigkeit". Chronisch Kranke kann man mit wenigen Hilfen, wie der kurzfristigen Dosisanhebung der Vitamin D3 Prophylaxe und weiteren individuell zusammengestellten Maßnahmen, gut auf einen verträglichen Impfverlauf vorbereiten. Im Vergleich zu sog. Lebendimpfstoffen, die seit vielen Jahrzehnten geimpft wurden, ist insbesondere das mRNA Impfstoffverfahren ausserordentlich gut verträglich. Die kurzfristig spürbare Stimulation des Immunsystems über ein bis drei Tage ist ein erwünschter Effekt.

Das Risiko von Komplikationen bei einer COVID Erkrankung ist demgegenüber wesentlich höher.

Mit der Impfung leisten Sie zudem einen sozial gewichtigen Beitrag: Sie erschweren damit die Ausbreitung des Virus. Übrigens auch durch jährliche Impfungen gegen den Grippevirus!

AHA Regeln einhalten!

[Maske tragen, Hände waschen / desinfizieren und Abstand halten]

Das Tragen der Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln oder öffentlichen Räumen hat nach wie vor seine Bedeutung. Zudem sollten Sie nur private oder öffentliche Veranstaltungen besuchen, die auch ein Hygienekonzept aufweisen.

Auch Geimpfte können Überträger für das Coronavirus werden. Deshalb ist es umso bedeutsamer, bei aufkommenden Symptomen der Atemwege wie Husten und Schnupfen, einmal mehr einen Antigen Selbsttest vorzunehmen und ggf. auch einen PCR Test.“

"Grippale Symptome" - Testen lassen!

Beim Aufflammen von grippeähnlichen Infektzeichen (Symptome wie erhöhte Temperatur, Gliederschmerzen, Husten, Atemnot...) diese frühzeitig ernst nehmen und sich u.a. auf eine Infektion mit Corona testen lassen: sei es mit einem Antigen Schnelltest (Abstrich aus Nasenvorraum) oder dem "Goldstandard" einem PCR Test mit einem Abstrichträger aus dem tieferen NasenRachenraum. Gleiches gilt für einen wissentlichen direkten Kontakt zu einer auf den SARS CoV2 Virus positiv getesteten Person. Auch in diesem Fall sollten Sie sich unbedingt auf den Coronavirus testen lassen.

Ggf. nehmen Sie bitte umgehend telefonischen Kontakt mit dem 24h durchgehend besetzten Arztnotruf 116117 (bundeseinheitliche Rufnummer) auf. Oder telefonisch mit Ihrem Hausarzt. Gehen Sie mit solchen Erkältungssymptomen / Infektzeichen nicht direkt zum Arzt, sondern wählen Sie den Weg der telefonischen Abklärung! Gute Informationen finden Sie auch unter www.116117.de! Hier finden Sie auch Hinweise auf Schwerpunktpraxen! Wenn Sie zunehmende Atemnot bekommen, nehmen Sie direkt Kontakt mit Ihrem Arzt auf oder rufen Sie die Feuerwehr (Tel. 112).

Solange, bis ein Corona PCR Abstrichtest (Nase / Rachen) abgenommen wurde bzw. dessen Ergebnis vorliegt, sollten Sie sich in Selbstisolation begeben. Im Falle eines positiven Schnelltestes müssen Sie auf jeden Fall einen PCR Test (s.o.) vornehmen lassen. Denn ein positiver Schnellstest kann (...zum Glück...) auch mal falsch positiv sein.

Krankschreibung: Es gibt die Möglichkeit, in bestimmten Fällen auch ohne einen direkten physischen Arzt Patienten Kontakt Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auszustellen und zuzusenden. Apotheken Ihrer Wahl können wir Rezepte für Medikamente zufaxen, sodass diese zeitnah ausgehändigt / geliefert werden können.

Melden Sie sich bei Fragen gerne über unsere Rufnummer 040 28051863.

Ihnen in dieser außergewöhnlichen Zeit eine besondere Portion Kraft, Geduld und Besonnenheit,

Ihr Reinhard Köller und Team